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Beschreibung

Die Schule Die Sokrates Schule Mühlviertel ist eine altersgemischte Privatschule für junge Menschen von 6 bis 15 Jahren. Vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur wurde uns die 1. bis 9. Schulstufe bewilligt. Der Antrag auf das Öffentlichkeitsrecht muss jährlich gestellt werden. Das Öffentlichkeitsrecht ist uns für die Schuljahre von 2013/14 bis 2020/2021 verliehen worden. Ab der Verleihung des Öffentlichkeitsrechtes muss keine Externistenprüfung abgelegt werden. Projekt- und Lernarbeit Der Unterricht erfolgt, nach dem vom Bundesministerium anerkannten, Lehrplan für Privatschulen sog. Herzogenburger Lehrplan und dem Differenzlehrplan. Für die Gruppe der 6- bis 11-jährigen wird eine Gruppe mit der Bezeichnung “Primarstufe” geführt. Entscheidendes Kriterium für die Aufnahme in die Primarstufe ist die Fähigkeit zu operativen Handeln und Denken. Für die Gruppe der 12- bis 15- jährigen wird eine Gruppe mit der Bezeichnung „Sekundarstufe“ geführt. Entscheidendes Kriterium für die Aufnahme in die Sekundarstufe ist die Fähigkeit zur Abstraktion und zum formal logischen Handeln und Lernen. Die Schule versteht sich als Ort, an dem der Selbstwerdungsprozess des Kindes geschützt und gefördert wird. Die Sokrates Schule Mühlviertel setzt sich zum Ziel, eine Umgebung in der Schule zu schaffen, in der sich die Schüler/innen entwickeln und entfalten können. Freude und Begeisterung ist die Energie für freiwilliges und selbstverständliches Lernen und entspricht dem natürlichen Drang nach Aneignung von Wissen. Philosophie Der Philosoph Sokrates spricht schon als Grundstein für ein glückliches Leben, in dem wir selbstbestimmt Denken und Handeln können, ein Leben, in dem wir selbstverantwortlich entscheiden können und in dem uns der Sinn unseres Lebens bewusst geworden ist. Natürlich können uns äußere Umstände immer die eine oder andere Aufgabe auferlegen und uns vor die eine oder andere Herausforderung stellen. Aber stets wird es besser und glücklicher sein in innerer Ordnung zu leben als in innerer Unordnung. Diese Erkenntnis zeichnet den Philosophen – unseren Hausherrn – in seinem Denken aus. Zum Nachdenken Die Schule der Tiere: „Um es gerecht zu machen, bekommen alle dieselbe Aufgabe: Klettert auf den Baum!“ Vor langer Zeit entschloss sich die Tierwelt einen entscheidenden und mutigen Schritt zu tun, um den Herausforderungen der neuen Zeit zu begegnen. Deshalb wurde beschlossen, eine Schule zu gründen. Es wurde ein Lehrplan aufgestellt, der die Fächer Rennen, Klettern, Schwimmen und Fliegen enthielt. Um die Anwendungen des Lehrplans möglichst einfach zu halten, sollten alle Tiere beim Unterricht in allen Fächern teilnehmen. Die Ente war hervorragend im Schwimmen, tatsächlich sogar besser als ihr Lehrer. Allerdings zeigte sie nur eben befriedigende Leistungen in Fliegen und war sehr schwach im Rennen. Da sie nur sehr langsam rennen konnte, musste sie den Schwimmunterricht auslassen und nachsitzen, um Rennen zu üben. Dies wurde so lang beibehalten, bis ihre Schwimmfüße ziemlich zerrissen waren und sie damit nur noch mäßig schwimmen konnte. Mittelmäßige Leistungen wurden aber durchaus akzeptiert, so dass sich darüber niemand aufregte, nur die Ente selbst. Das Kaninchen war zunächst Klassenbester in Rennen, bekam aber bald einen Nervenzusammenbruch wegen des vielen Nachhilfestunden in Schwimmen. Das Eichhörnchen war herausragend im Klettern, wurde aber im Fach Fliegen schnell ausgesprochen demotiviert, da der Lehrer verlangte, dabei vom Boden zu starten und nicht vom Baumwipfel. Durch Überanstrengung bekam es schließlich Muskelkater und erreichte im Klettern nur die Note befriedigend und in Rennen ausreichend. Der Adler war ein Problemkind und musste ernsthaft ermahnt und auch bestraft werden. Im Klettern bis zum Baumwipfel war er der Schnellste, ließ sich aber davor abbringen, es so zu machen, wie er es wollte. Am Ende des Schuljahres hatte ein etwas ungewöhnlicher Aal die beste Durchschnittsnote und durfte die Rede beim Abschiedsfest halten. Die Wüstenhunde behielten ihr Kind zu Hause und verweigerten die Zahlung von Schulgeld, da die Schulverwaltung nicht bereit war, die Fächer Wühlen und Graben in den Lehrplan aufzunehmen. Stattdessen schicken sie ihr Kind zu einem Dachs in die Lehre und gründenden später zusammen mit den Murmeltieren und Erdhörnchen eine freie Privatschule. Aus den „Fundamentales of Neuropsychologie“