Begegnung, die bewegt: Gäste aus Kolumbien an der MS Ansfelden
Einen Blick weit über den eigenen Klassenraum hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der MS Ansfelden durch besonderen Besuch: Junge Menschen aus einer kolumbianischen „Basisgemeinde für den Frieden“ berichteten von ihrer Lebensrealität.
Der Besuch fand nur einen Tag nach den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien statt – ein eindrücklicher Anlass, um über Menschenrechte zu sprechen. Die Gäste schilderten die schwierige Lage in ihrer Heimat: Bewaffnete Gruppen bedrohen die Bevölkerung, viele Menschen werden von ihrem Land vertrieben oder zum illegalen Koka-Anbau gezwungen. Widerstand bedeutet oft Gefahr für das eigene Leben.
Die Begegnung machte deutlich: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, sondern beginnt mit Zuhören und dem Austausch zwischen Kulturen. Für die Schülerinnen und Schüler war dies auch Anlass, die Bedeutung von Kinder- und Menschenrechten im eigenen Alltag zu reflektieren.
Der Tag zeigte eindrucksvoll: Nur wer zuhört und aus der Vergangenheit lernt, kann gemeinsam eine friedlichere Zukunft gestalten. Ein ORF-Team begleitete den Besuch und gab den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Arbeit hinter der Kamera.