Vor Beginn der Bausaison raschelt es in so manchem Home Office: Viele Häuslbauer nutzen die Zeit um Informationen zu sammeln, Bausysteme kennenzulernen und Pläne zu entwerfen. Wo enden die Möglichkeiten eigener Planung und wo beginnt die professionelle Planung?
Es ist sinnvoll, einen Entwurfsplan im Maßstab 1:100-1:200 selbst zu entwerfen, um eigene Vorstellungen festzuhalten. Voraussetzung dafür sind fixe Grundgrenzen. Das bedeutet, dass das Grundstück vermessen und die Grundgrenzen mit den Nachbarn geklärt sowie im Grenzkataster eingetragen wurden.
Zu beachten ist, dass der Entwurf nicht nur aus dem/den Grundriss(en) besteht, sondern auch aus einem oder mehreren Schnitt(en). Höhenmaße wie Raumhöhen oder Dachmaße sind Gegenstand eigener Überlegungen und später auch Grundlage der Angebotskalkulation.
Wer kreativen Input möchte, kann nun einen Architekten beauftragen. Allerdings sei darauf verwiesen, dass Gründachpflege nicht jedem liegt und sehr große Fensterflächen die Heizkosten in die Höhe treiben. Ein pragmatischer Zugang ist schon in der Planung wertvoll, denn auch ein Einfamilienhaus will aufwandschonend und wirtschaftlich betrieben werden.
Viele Holzbauunternehmen zeichnen selbst Entwürfe oder bieten auf die Entwurfspläne der Interessenten hin an. Der Entwurf eines Zimmerers oder eines technischen Büros ist noch herstellerunabhängig, das heißt man kann damit überall um ein Angebot anfragen. Auch für erste Finanzierungsgespräche bilden sie eine gute Grundlage.
Ist das grundlegende Bausystem klar, kann mit dem Einreichplan begonnen werden. Dieser enthält zusätzlich zu Grundrissen und Schnitten einen Lageplan, Ansichten und Baubeschreibungen. Er sollte professionell erstellt werden.
Nähere Informationen gerne unter 0677 62407095 oder office@holzbau-management.at
Mag. Guido Löhlein