Wer am Montag das Gemeindeamt in Leutschach betrat, staunte nicht schlecht: Ein Jungstorch spazierte seelenruhig durch das Gebäude. Statt eines Behördengangs bekam der gefiederte Gast aber vor allem eines - Hilfe.
Leutschach an der Weinstraße
Neues von unserem verirrten Storchenkind
Der Storch, der sich heute ins Gemeindeamt verirrt hat, befindet sich mittlerweile auf der Storchenstation Tillmitsch, wo er bestens versorgt wird.
Der Grund, warum er nicht mehr in seinen Horst zurückkehren konnte, wurde inzwischen gefunden: An beiden Flügeln sind jeweils fünf Flugfedern nur zur Hälfte ausgebildet. Dadurch schaffte er den Rückflug in den Storchenhorst nicht mehr. Offenbar suchte er deshalb im Gemeindeamt Hilfe – und die hat er glücklicherweise auch bekommen. Störche sind schließlich sehr intelligente Vögel.
Abgesehen von den noch nicht vollständig ausgebildeten Flugfedern ist der Jungstorch wohlauf und unverletzt.
Nun hoffen wir, dass seine Flugfedern bis Mitte oder Ende August ausreichend nachgewachsen sind, damit er gemeinsam mit seinen Artgenossen den Zug nach Afrika antreten kann. Sollte das nicht möglich sein, wird er den Winter auf der Storchenstation verbringen.
Wer unser Findelkind unterstützen und eine Patenschaft übernehmen möchte, findet nähere Informationen auf der Homepage der Storchenstation Tillmitsch.