CoMe History Common Medieval History rediscovered
Die Grenzregion zwischen dem Südburgenland und dem Komitat Vas verbindet ein reiches mittelalterliches Kulturerbe, das bislang nur fragmentarisch sichtbar und touristisch kaum erschlossen ist. Historische Standorte wie Vasvár, Szombathely und Köszeg in Ungarn sowie Kemeten, Litzelsdorf und Wolfau in Österreich verfügen über bedeutende Potenziale, die bisher nicht strategisch miteinander verknüpft wurden.
Das Projekt greift diese gemeinsamen historischen Wurzel auf und entwickelt erstmals eine grenzüberschreitend koordinierte Strategie zur nachhaltigen Inwertsetzung des mittelalterlichen Kulturerbes. Im Mittelalter steht dabei nicht die “große” politische Geschichte, sondern das Alltagsleben der Menschen im Mittelalter - ein verbindendes Element, das kulturelle Vielfalt als gemeinsame Stärke sichtbar macht und zur Stärkung einer kollektiven regionalen Identität beiträgt. Zentrales Ergebnis ist die “Pannonische Kulturroute - Alltag im Mittelalter”, ein neues gemeinsames kulturtouristisches Angebot entlang von sechs historischen Standorten. Moderne, interaktive Vermittlungsformate, neue bzw. aufgewertete touristische Infrastrukturen sowie die Verknüpfung mit bestehenden Angeboten wie Rad- und Wandertourismus machen Geschichte verständlich, sichtbar und erlebbar.
Begleitend sorgen eine Mittelalter-Rallye, eine Wanderausstellung, Publikationen sowie Bildungsprogramme für Schulen und Museen dafür, dass die gemeinsame Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wird.
Das Projekt stärkt damit nachhaltig den Tourismus in der Grenzregion und fördert zugleich das Bewusstsein für das gemeinsame kulturelle Erbe und die Identität des pannonischen Raums.
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