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Hauptplatz 1, 7511 Mischendorf, AUT
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Herzlich Willkommen in Mischendorf! Ortsteile: Kotezicken

Die genaue Entstehung des Ortsnamens ist bis heute nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich ist er als "Gehau" (mundartl. "Kho") an der Zicken zu verstehen. Solche Verhaue legten die ungarischen Grenzwächter zum Schutz gegen feindliche Angriffe vom Westen her an. Der ungarische Name soll "Saroszeg" gewesen sein. Der Name "Zicken" leitet sich vom ungarischen "Szeg" (schlammige, sumpfige Stelle) ab. Urkundlich erwähnt wird Kotezicken erstmals im Jahr 1469; die erste Besiedlung erfolgte jedoch vermutlich durch die Illyrer und Kelten, wie eine freigelegte Grabkammer am nordöstlichen Ausgang des Ortes beweist. Zunächst von Kleinadeligen bewohnt, wurde der Ort im 15. Jh. von den Erdödys erworben. Die röm. kath. Kirche des Ortes dürfte bis 1654 zu Großpetersdorf gehört haben. Seither ist sie der Pfarre Mischendorf angeschlossen. Die Volksschule wurde 1951 neu gebaut. Der Ort ist ein typisch burgenländisches Straßendorf. "Neudörfl", ein Teil des Ortes westlich des Mühlbaches, erscheint fast wie ein eigener Ort. Mischendorf

Die Großgemeinde Mischendorf ist im Bezirk Oberwart im unteren Teichbach-Tal auf einer Seehöhe von 265 m gelegen. Von dort aus erstreckt sich das Tal flach nach Osten und geht in das Pinka- und Zickental über. Von der Anlage her stellt Mischendorf ein Straßendorf mit unregelmäßiger Angerbildung dar. Die Gemeinde ist im Teichbachtal zu einem Mittelpunkt auf kirchlichem und verwaltungstechnischem Gebiet geworden. Leider kam es, wie in vielen anderen Landgemeinden auch, im Laufe der letzen zwei Jahrzehnte zu einer verstärkten Abwanderung in die Städte, und die Bevölkerungszahl der Großgemeinde stagniert. Dennoch präsentiert sich Mischendorf mit seinen 6 Ortsteilen heute als moderne, infrastrukturell voll erschlossene Gemeinde; ruhig, abseits der großen Verkehrswege gelegen, in der das Leben buchstäblich noch lebenswert erscheint. Kleinbachselten

Über die Geschichte sowie die wahre Namensherkunft der beiden Orte ist nicht viel bekannt. In einer Urkunde wird der ungarische Name "Jobbagyi" genannt; eine andere Urkunde aus dem Jahr 1387 nennt den Ort "Karasztus", das ist ein Dorf mit Karauschen - einer Fischart, die im Teichbach früher wahrscheinlich gefangen wurde. Ganz gewiss wurde "Bachselten" von ungarischen Grenzwächtern besiedelt. In einer Akte aus dem Jahr 1720 wird "Bachselten" als Kurialort - Sitz von Adeligen - bezeichnet. Die adeligen Familien wohnten hauptsächlich in Kleinbachselten, die Gemeinde führte sogar einen eigenen Stempel mit dem "Edelmann". Die Familien in Großbachselten hingegen mussten für die Rotenturmer Herrschaft "Robotdienste" verrichten. Daher gab es zwischen den beiden Ortschaften immer wieder Rivalitäten, die sogar in die jüngste Geschichte reichen. Inzwischen sind jedoch die Vorurteile zur Gänze abgebaut. 1926-1928 erfolgte der Schulbau in Kleinbachselten. Großbachselten

Über die Geschichte sowie die wahre Namensherkunft der beiden Orte ist nicht viel bekannt. In einer Urkunde wird der ungarische Name "Jobbagyi" genannt; eine andere Urkunde aus dem Jahr 1387 nennt den Ort "Karasztus", das ist ein Dorf mit Karauschen - einer Fischart, die im Teichbach früher wahrscheinlich gefangen wurde. Ganz gewiss wurde "Bachselten" von ungarischen Grenzwächtern besiedelt. In einer Akte aus dem Jahr 1720 wird "Bachselten" als Kurialort - Sitz von Adeligen - bezeichnet. Die adeligen Familien wohnten hauptsächlich in Kleinbachselten, die Gemeinde führte sogar einen eigenen Stempel mit dem "Edelmann". Die Familien in Großbachselten hingegen mussten für die Rotenturmer Herrschaft "Robotdienste" verrichten. Daher gab es zwischen den beiden Ortschaften immer wieder Rivalitäten, die sogar in die jüngste Geschichte reichen. Inzwischen sind jedoch die Vorurteile zur Gänze abgebaut. 1926-1928 erfolgte der Schulbau in Kleinbachselten. Rohrbach a.d. Teich

Das Gebiet war bereits in frühgeschichtlicher Zeit bevölkert; man fand Grabhügel aus der Römerzeit, die leider zerstört wurden. Ukrundlich wird der Ort erstmals 1496 unter dem Namen "Wyfalu", auf deutsch "Neudorf" genannt. Seit 1605 wird der Name "Rohrbak", 1663 "Rohrboh" und bereits 1697 "Rohrbach" erwähnt. Im 16. Jh. kamen auch kroatische Siedler in den Ort. Rohrbach gehörte in dieser Zeit zur Herrschaft Rotenturm. Schon 1857 wude eine Schule errichtet, die 1988 abgerissen wurde. Rohrbach an der Teich besteht aus dem Dorf und der Bergsiedlung "Rohrbach Bergen". Neuhaus i.d. Wart

Neuhaus ist eine kroatische Gründung des 16. Jahrhunderts. Die ersten Siedler dürften von Nikolaus Zrinyi zwischen 1557 und 1561 hierhergebracht worden sein. Der Überlieferung nach sollen sie von dem zwischen Kirchfidisch und Deutsch Schützen gelegenen, Erdödyschen Georgshof gekommen sein. Sie nannten den Ort "Dobrava", woraus die Ungarn "Dobra" und "Öridobra" machten. Der deutsch Name "Neuhaus" stammt von den späteren deutschen Siedlern. Ein Urbar aus dem Jahr 1688 nennt den zur Herrschaft Eberau und Rotenturm gehörigen Ort ebenfalls "Dobrava". Im Jahr 1836 sprachen nur mehr einige alte Leute im Ort besser kroatisch als deutsch. Einer Schulchronik vom Jahr 1852 zufolge bestand damals ein aus Holz gezimmertes Schulhaus. 1870 wurde es umgebaut.

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