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Weißbriach 202, 9622 Gitschtal, AUT
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Herzlich Willkommen in der Gemeinde Gitschtal! Durch Funde am Kappele wurde festgestellt, daß das Gitschtal bereits in der Urzeit zumindest begangen worden war. In der Spätantike (5. Hd.) können schon Siedlungsstellen und Befestigungsanlagen nachgewiesen werden. Bereits in der Bronzezeit (1200 - 500 v. Chr.) war Kärnten ein gut besiedeltes Land. Träger dieser Kultur waren die Illyrer. Seit 500 v. Chr. setzte die Überwanderung der illyrischen Urbevölkerung durch die aus dem Westen vordringenden Kelten ein. Diese bildeten im 2. Jahrhundert v. Chr. das Königreich Norikum. In Gurina wurde Bergbau auf Gold und Eisen betrieben.

Im Jahre 15 v. Chr. besetzten die Römer das Norische Reich. Ein wichtiger Handelsweg führte über die Karnischen Alpen, das Gail- und Gitschtal und über den Kreuzberg ins Drautal. Um das Jahr 600 nach Christi zogen Awaren brennend durch Kärnten. Im Gefolge der Awaren befanden sich zahlreiche slawische Volksstämme, die sich neben der spärlichen heimischen Bevölkerung ansiedelten. Die Awaren bedrängten die Slawen immer wieder. Diese wandten sich an den bayrischen Herzog um Hilfe, der die Awaren wohl vertrieb, aber Karantanien zu einem bayrischen Vasallenstaat machte. Nach der Eroberung des Langobardenreiches in Oberitalien (das Gailtal und Gitschtal gehörten dazu) durch Karl den Großen, wurde das Land in Grafschaften und Gaue eingeteilt. Das Gitschtal gehörte zur Grafschaft Lurn, verwaltet vom Geschlecht der Ortenburger. Nach dem Aussterben der Ortenburger zerfiel die Grafschaft. Die Grafen von Görz brachten das Gebiet an sich. Im Gail- und Gitschtal entstanden mehrere Grundherrschaften. St. Lorenzen/G. und Weißbriach gehörten zur Herrschaft Grünburg. Die Pfleger dieser Grundherrschaft errichteten befestigte Anlagen, die heute noch als Ruinen zu sehen sind. Im Jahre 1918 verkaufte der letzte der Fürsten die Herrschaft Ortenburg an den Freiherrn Klinger von Klingersdorf und dieser veräußerte den Gailtaler Waldbesitz an verschiedene Besitzer im Tale. Der Bergbau hatte in der früheren und späteren Neuzeit in Kärnten große Bedeutung. Das 2. Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts war die Blütezeit für den Eisenbergbau und die Eisenverarbeitung im Gitschtal. Fürst Porcia hatte nämlich mit der Hofkammer in Wien einen Vertrag über die Lieferung von eisernen Bomben, Handgranaten und Stückkugeln für die kaiserliche Armee in Ungarn abgeschlossen. Nach 1730 haben sich die Porcia gänzlich vom Bergbau losgesagt, die Bergwerke verfielen und das Inventar wurde verschleppt. Heute weisen nur noch vereinzelte Knappengruben auf den einst blühenden Bergbau im Gitschtal hin.Im 16. Jahrhundert war das Gitschtal auch führend im Edelmetallbergbau, jedoch stand 1768 der Goldbergbau wieder still. Das Gitschtal besaß von alters her Eisenhammer, die durch die reichen Wasserkräfte bedient und mit dem Holzreichtum des Tales gespeist wurden. In der Mitte des 17. Jahrhunderts lagen die Eisenhammer darnieder, Freiherr von Kranz kaufte die Hammerwerke auf und brachte sie zu großer Blüte. Baron Kranz führte jedoch ein aufwendiges Leben und geriet bald in Geldnöte. Er starb 1797. Sein Sohn vergeudete das ganze Vermögen und Besitz. Besitznachfolger wurde Dr. Wodlei, ein Rechtsanwalt aus Krain. In den Hammerwerken im Gösseringgraben wurde Schwarzblech erzeugt und nach Italien geliefert. In der Hälfte des 19. Jahrhunderts bewirkten verschiedene Umstände den Untergang der Hammerwerke, deren Ruinen noch heute im Gösseringgraben zu sehen sind. Die Anfänge des Fremdenverkehrs wurden bereits 1887 in einem "Verzeichnis der Sommeraufenthaltsorte in Kärnten" dokumentiert, worin die Gemeinde St. Lorenzen/G. mit guter Luft, hübschen Wasserfällen und Aussichtspunkte, Spazierwegen, einer Tuffgrotte in Jadersdorf, guten Gasthöfen und Privatquartieren beschrieben wurde. Die Gemeinde Weißbriach wurde mit guter Waldluft, Wannenbad, nahe Waldungen, hübsche Ausflüge, Jagd auf Gemsen und Hasen, Forellenfischerei sowie Gasthöfen und Privathäuser dargestellt.Kurz nach dem 1. Weltkrieg wurde in Weißbriach das schwefelhaltige und heilkräftige Wasser durch den Pfarrer Wunibald Meyer entdeckt und im Sinne von Pfarrer Kneipp ein Kurhaus errichtet. In der Zeit zwischen 1. und 2. Weltkrieg ging das Kurhaus Kneipp-Bad Weißbriach auf die Familie Knoch über, welche in den folgenden Jahren das Kurhaus weiter ausbaute und vergrößerte. Heute steht Weißbriach im Zeichen eines renommierten Kneipp-Kurortes wo neben dem Kneipp Kurhotel auch andere Betriebe Kuren und Therapien nach der Lehre von Sebastian Kneipp anbieten. Gemeindewappen

Wappen- und Fahnenverleihungsurkunde: 10. Februar 1964 (KLA StändA Urk. 561) Aussteller: Landesregierung/Landeshauptmann Ferdinand Wedenig Entwurf: Karl Dubjkage Graphik: Alexander Exax Neuverleihung per Bescheid vom 19. November 1973 Beschreibung: Im gespaltenen Schild vorn in Gold ein schwarzes Bergbauzeichen (Schlegel und Eisen), hinten in Blau ein silbernes Kreuz. Fahne: Blau-Gelb mit eingearbeitetem Wappen

Kommende Veranstaltungen

Blutspendeaktion in Weißbriach

Weißbriach 202, 9622 Gitschtal, AUT

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Hervorgehobene Bilder

Eine Luftaufnahme eines Dorfes mit einem Schulgebäude, umgeben von grünen Feldern, Bäumen und Bergen unter einem blauen Himmel mit einigen Wolken.
Eine Luftaufnahme eines Dorfes, umgeben von üppigen grünen Feldern und bewaldeten Bergen unter einem teilweise bewölkten Himmel.
Ein malerisches Panorama einer Bergregion mit üppigen grünen Feldern, dichten Wäldern und einem friedlichen Teich. Die Berge sind von leichten Wolken bedeckt unter einem klaren blauen Himmel.
Eine Vogelperspektive auf einen großen Swimmingpool, umgeben von üppigem Grün und Bergen unter einem klaren blauen Himmel.
Ein ruhiger See, der die Berge und Bäume unter einem teilweise bewölkten Himmel widerspiegelt. Steiniger Uferrand mit Kies und Bäumen im Hintergrund.

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