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    Unser Henndorf

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  • Infos

    Öffnungszeiten
    Geschlossen
    Adresse
    Hauptstraße 65, 5302 Henndorf am Wallersee, AUT
    Telefonnummer
    E-Mail Adresse

    Beschreibung

    Herzlich Willkommen in der Gemeinde Henndorf am Wallersee! Geschichte Eondorf, Hohindorf, Höhendorf, Hendorf; geschichtlich erstmals von Hugbert von Bayern 725 nach Christus erwähnt umfasst eine Gesamtfläche von 2.347 ha und wird vom Wallersee, dem Henndorfer Wald an der Großen Plaike und dem Zifanken begrenzt. Schon in der Bronzezeit ließen sich die Kelten nieder. Am Ufer des Wallersees wohnten keltische Fischer. Auf sie soll die Bezeichnung "Walchensee", später "Wallersee" zurückgehen. Auch die Römer hatten Anteil an der Geschichte Henndorfs. Die Römerstraße, von der ein römischer Meilenstein in der Nähe des ehemaligen Gasthauses "Römerstein" vorgefunden wurde, führte von Juvavum über Ölling, Breying, Wankham, Neumarkt nach Lauriakum. Henndorf am Wallersee gehörte zu den Lehengütern der Tanner, die bereits urkundlich 788 nach Christus erwähnt werden und 1391 ausgestorben sind. Die Tanner waren fränkischen Ursprungs und galten als einflußreiche geistliche und weltliche Würdenträger in Salzburg. Ihre Wohnsitze waren Altentann und Lichtentann (Henndorf) und Wartenfels (Thalgau). Heute noch weisen viele Hof- und Flurnamen auf die Zeit der Tanner zurück. Das Gemeindewappen ist 1954 von der Sazburger Landesregierung verliehen worden und beinhaltet als "redendes Wappen" das alte Wappen der Tanner (Schrägbalken) in Verbindung mit einer Henne. Das Henndorfer Wappen

    Am 6. Mai 1954 unterschrieb Landeshauptmann Dr. Josef Klaus die Urkunde, mit der die Salzburger Landesregierung über Ansuchen der Gemeinde Henndorf dieser das Wappen verlieh. Die Beschreibung erfolgt nach heraldischer Sitte aus der Blickrichtung des Schild- oder Wappenträgers und nie vom Betrachter aus gesehen. Die Beschreibung lautet demnach: Das Wappen ist schräg-links geteilt; rechts dreimal von Schwarz und Silber schräglinks geteilt; links in Schwarz eine goldbewehrte silberne Henne mit rotem Kamm und ebensolchen Lappen. Die rechte Schildhaelfte mit den Schrägbalken und die Grundfarben des Wappens silber und schwarz sind dem Geschlecht der Tanner entnommen, die seit dem 13. Jh. als Ministerialen die Erbkämmerer des Erzstiftes stellten und mit den Burgen Altentann und Lichtentann ihren Sitz im Gemeindegebiet hatten. Die Henne sollte ein redendes bzw. nach Herbert Klein ein halbredendes Wappenbild (Salzburger Volkszeitung vom 19.5.1954) sein. Dieser Unterschied führte vor der Verleihung auch zu Widerspruch - besonders in der Tagespresse. Sechs Entwuerfe enthielten allesamt die Henne, begründet mit dem mittelalterlichen heraldischen Brauch, redende Wappen zu bevorzugen. Selbst ein Hinweis auf die urspruengliche Bezeichnung und richtige Deutung des Ortsnamens fehlt in der Wappenbeschreibung. Im Mittelalter wurde allerdings wenig Wert auf etymologische Richtigkeit gelegt. Eine zwingende Notwendigkeit, gegen besseres Wissen an einer unrichtigen Gedankenverbindung festzuhalten, bestand sicherlich nicht, doch setzten sich die Vertreter des Wappentiers durch. Inzwischen wird kaum noch jemand an der Henne Anstoss nehmen - man wird ueberwiegend sicherlich an diesem Wappen Gefallen finden. Der Name Henndorf Der Name begegnet uns schon in den ältesten Güterverzeichnissen vom Ende des 8. Jh., in der Notita Arnonis und in den Breves Notitiae (kurzgefasste Aufzeichnungen), allerdings in Abschriften des 12. und 13. Jh., zunaechst als "Eondorf", dann aber mehrmals in den ganz eindeutigen Formen "Hohindorf" mit den Varianten "Hohendorf", oder Hohndorf. Spätere Schreibweisen sind "Hondorf", Hoehndorf, Hoendorff, Hehndorf oder Henndorf, Hoendoriff, sowie auf einem Plan des Pfarrkirchturms von 1846, die Schreibung: Heendorf und schliesslich Henndorf. Die ursprüngliche Bedeutung ist einwandfrei: Hoehendorf wäre heute die grammatisch richtige Schreibform. Althochdeutsches hohi, bzw. mittelhochdeutsches hoehi bedeutet die "Hoehe". Eine Gleichsetzung Eondorf = Jubindorf (und so hiess damals Eugendorf) ist lautgesetzlich nicht moeglich. Die Entwicklung von der althochdeutschen Form Hohindorf zu den spaeteren Schreibweisen ist sprachwissenschaftlich voellig eindeutig. Deutsche Woerter neigen dazu, im Laufe der Zeit verkuerzt zu werden. Der Ausfall des Vokals in der zweiten Silbe bewirkt den Umlaut - hier oe - in der vorausgehenden Silbe. Zum sprachlichen Befund ist anzumerken, dass Eondorf mit den Varianten EndorfundEndorff trotz spaeter belegten Hohindorf (mit den Varianten Hohmdorfund Hohndorf etc.) wesentlich einfacher in Verbindung zu bringen ist als mit Jupindorf (Jubindorf). Ein beim Diktat des Diakons Benedikt angenommender Hoerfehler bei der schriftlichen Niederlegung einer so bedeutenden Urkunde fuer den (Erz-)Bischof Arn, die noch dazu zur Vorlage und Bestaetigung duch Kaiser Karl den Grossen bestimmt war, ist nicht sehr wahrscheinlich, da in solchen Faellen sorgfaeltige Kontrollen unverzichtbar waren. Das Original ist zwar verloren, doch die Abschriften des 12. / 13. Jh. bestaetigen eher mit ihren Varianten die hier vertretene Meinung.

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