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Rettenegg 84, 8674 Rettenegg, AUT
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Beschreibung

Der Kindergarten von Rettenegg! 🏫

Allgemeine Informationen

Das Gebäude wurde im Herbst 1897 nach dreijähriger Bauarbeit bezogen.
1963 wurde ein Zubau errichtet und das DachgeschoĂź ausgebaut.

Im Sommer 2014 wurde in nur fünf monatiger Bautätigkeit das gesamte Gebäude vom Dach bis zum Keller saniert und ein neuer Zubau für den Eingangsbereich geschaffen.

Aktuell besuchen 18 Kinder den Kindergarten.

Unser Kindergarten liegt in der Ortsmitte von Rettenegg. Neben den Räumlichkeiten des Kindergartens, die sich im Erdgeschoss befinden, ist auch die VS Rettenegg, in den oberen Stockwerken, im selben Gebäude untergebracht.

Betriebsform

Unsere Bildungseinrichtung wird als Jahresbetrieb gefĂĽhrt.

Das bedeutet, dass unsere Öffnungszeiten an jene der Schule „angelehnt“ sind und es nachstehende fixe Schließtage gibt:

  • Schulsemesterferien des Landes Steiermark

  • Osterferien der Schulen

  • Weihnachtsferien der Schulen (genauer 24.12. – 06.01.)

  • Gesetzliche Feiertage

  • Sommerferien anschlieĂźend an Saisonbetrieb

  • Freitage nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam

Bei Bedarf bieten wir einen Saisonbetrieb im Sommer an (bis zu 4 Wochen nach Schulschluss).

Die benötigte Betriebsform für das Folgejahr wird jährlich im Jänner erhoben und vom Erhalter nach Möglichkeit umgesetzt.

Betriebsform fĂĽr das Kindergartenjahr 2025/26

Alterserweiterte Ganztagsgruppe fĂĽr Kinder bis 10 Jahre

Mögliche Besuchsarten für Kinder

Halbtagsplatz 7-13 Uhr mit oder ohne Mittagessen

Halbtagsplatz 8-14 Uhr mit Mittagessen

Ganztagsplatz 7-15 Uhr mit Mittagessen

Kinder mĂĽssen den Kindergarten laut Gesetz an mindestens 4 Tagen die Woche fĂĽr 4 Stunden besuchen. Das Land Steiermark sieht eine monatliche Verrechnung vor.

Unser Leitbild

WERTSCHÄTZENDE KOMMUNIKATION

INDIVIDUALITÄT

INKLUSION

OFFENE BILDUNGSEINRICHTUNG

DEMOKRATIE

RECHT AUF RISIKO

REGELN

BASISKOMPETENZEN

WERTE & NORMEN

ÄSTHETIK

ETHIK

EMOTIONEN

Unser Bild vom Kind

Wir beobachten unsere Kinder sehr genau, reflektieren, besprechen und versuchen, den Bedürfnissen unserer Gruppe bestmöglich entgegenzukommen, indem wir bereit dazu sind, pädagogische Ansätze zu verfolgen, die für die Gruppe aktuell und besonders relevant sind.

Der Bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich legt den Grundstein für die elementare Bildung an Bildungseinrichtungen in ganz Österreich.

Jahrelange Erfahrung, Beobachtung und Selbstreflexion haben uns darin bestärkt, dass das Spiel die größtmögliche Entwicklung eines Kindes zulässt und alle Forderungen des BildungsRahmenPlans bestmöglich erfüllen kann.

Denn Spielen ist mehr als eine Spielerei!

Es ist der Hauptberuf eines jeden Kindes. Forscher gehen davon aus, dass Kinder bis zum 6. Lebensjahr ca. 15.000 Stunden spielen „müssen“. Die Quantität und die Qualität des Spiels sind dabei beachtenswert.

Das Spiel erlaubt dem Kind die Entwicklung aller Kompetenzen und den Erwerb allen Wissens, welche es für seine Persönlichkeitsentwicklung, seine Identitätsfindung und seinen Individualismus benötigt.

Spielen ist Lernen – ein Hinblick auf den Schuleintritt

Unsere pädagogischen Ziele

Obwohl unsere Aufgabe auch darin besteht, familienergänzend zu wirken, so ist es doch grundlegend das individuelle Kind, welches im Vordergrund unserer Tätigkeit steht.

Unser oberstes Ziel ist es, Chancengleichheit fĂĽr die uns anvertrauten Kinder zu schaffen.

Im Spiel kann dieser wichtige Grundstein gelegt werden.

Unser Ziel ist es, die Kinder im Spiel zu begleiten und zu unterstützen, damit sie so viele Spielformen wie möglich kennenlernen können, ohne ständig durch äußere Einflüsse unterbrochen zu werden.

Die Palette an Spielformen ist sehr breit gefächert!

Entdeckungs- und Wahrnehmungsspiele, Konstruktions- und Bauspiele, Aggressionsspiele zum Austoben, Rollenspiele, Emotionsspiele, Bewegungsspiele, Musikspiele, Spiele in der Natur… um nur einige zu nennen.

Denn Spielen bedeutet fĂĽr ein Kind unter anderem:

  • Aktive und intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt

  • Weiterentwicklung der eigenen Identität und Persönlichkeit

  • Erwerb einer FĂĽlle elementarer Voraussetzungen fĂĽr die gesamte Bildungslaufbahn (Konzentrationsfähigkeit, Kreativität, Selbstständigkeit…)

  • Aneignung sozialer und sprachlicher Kompetenzen (RĂĽcksichtnahme, Zusammenarbeit mit anderen, Zuhören und Aushandeln…)

  • Wissenserwerb ĂĽber die eigenen Stärken und Fähigkeiten, aber auch ĂĽber die eigenen Grenzen

  • Erprobung unterschiedlicher Lösungsstrategien bei Konflikten

Kinder, die viel und intensiv spielen, nehmen dabei ihre Besonderheit, ihre Einmaligkeit, ihre Handlungsmöglichkeiten und –grenzen, ihre Gefühls- und Gedankenwelt wahr.

Unsere Räumlichkeiten

Unser Haus verfĂĽgt ĂĽber:

  • Eine Garderobe, wo jedes Kind seinen eigenen Platz beziehen kann.

  • Einen Waschraum, ausgestattet mit zwei Toiletten, zwei Handwaschbecken mit Seifen- und Handtuchspender, einer Dusche, einer Ablage fĂĽr die Zahnputzbecher und einem Regal mit Platz fĂĽr Outdoorkleidung und Reservewäsche fĂĽr jedes Kind.

  • Einen Gruppenraum, der stets flexibel und den KinderbedĂĽrfnissen folgend von uns und den Kindern gestaltet wird.

  • Eine KĂĽche, welche fĂĽr die gleitende Jause, das Mittagessen, pädagogisches Kochen, Kleingruppenaktivitäten,… unter Einhaltung der Hygienevorschriften genutzt wird.

  • Eine Materialkammer zur Aufbewahrung von pädagogischem Material.

  • Einen groĂźzĂĽgigen Turnsaal, der fĂĽr Bewegungseinheiten mit den PädagogInnen sehr gut geeignet ist und auch von drei Kindern während der Freispielzeit alleine, unter Einhaltung genau abgemachter Regeln genutzt wird. Der Turnsaal wird auch von der Schule und auĂźerhäuslichen Organisationen (nachmittags) genutzt.

  • Ein BĂĽro zur Aufbewahrung von weiteren Materialien, Abwicklung von Personalangelegenheiten usw. .

FĂĽr ein gutes Miteinander

Eine stetige, positive, kommunikative und produktive Zusammenarbeit mit unseren BildungspartnerInnen ist uns besonders wichtig.

Die Grundlage für die Entwicklung des notwendigen Vertrauens in eine Bildungseinrichtung liegt für uns in der Begegnung auf Augenhöhe und einer effizienten und beidseitigen Gesprächsbasis.

Besonders hervorheben möchten wir, dass Kinder, die unsere Bildungseinrichtung besuchen, ein „Recht auf Risiko“ haben.

Wir entscheiden mit den Kindern gemeinsam über Aktivitäten. Es gibt Abmachungen und Regeln, welche Kindern im anwesenden Altersbereich zuzutrauen und einhaltbar sind!

Es ist verpflichtend, dass Kinder beim Kommen und Gehen persönlich übergeben werden!

Abholende Personen mĂĽssen ein Mindestalter von 14 Jahren haben!

Unter Einhaltung der gesetzlichen Auflagen nehmen wir auch an öffentlichen Veranstaltungen teil.

Gerade in einer kleinen Gemeinde wie der unseren, sehen wir uns als ein Teil der Identität unseres Dorfes und verstehen es in unserer Obliegenheit, die Öffentlichkeit an unserem Kindergartenleben teilhaben zu lassen.

Wir hoffen, mit diesem Auszug aus unserer Konzeption einen Einblick in unsere elementare Bildungseinrichtung geben zu können. Die Gesamtfassung der Konzeption für noch genauere Informationen liegt in unserer Einrichtung auf und kann gerne in Augenschein genommen werden.

Über ein persönliches Kennenlernen, nach telefonischer Vereinbarung, freuen wir uns sehr.

VerknĂĽpfungen

Kontakte

Eine Frau mit kurzen Haaren und Brille lächelt vor blauem Hintergrund. Sie trägt ein gemustertes Hemd und eine Halskette.
Patricia Kargl-Lurger

Leitung, Kindergarten-und Hortpädagogin

Eine Frau mit kurzen braunen Haaren, die ein blau-weiß gestreiftes Hemd, einen schwarzen Cardigan und eine Halskette trägt. Sie lächelt in die Kamera vor einem blauen Hintergrund.
Caroline Pusterhofer

Kindergarten- und Hortpädagogin