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Öffnungszeiten
Geschlossen
Adresse
Hauptstraße 8, 7032 Sigleß, AUT
Telefonnummer

Beschreibung

GESCHICHTE Ortsgeschichte Das Gemeindegebiet von Sigleß war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, wie zahlreiche Funde in der Gegend beweisen. Bereits in der Römerzeit führte eine Straße in der Nähe von Sigleß vorbei, die die damaligen Römersiedelungen Scarbatia (Ödenburg) und Aqvae (Baden) miteinander verband. Den genauen Zeitpunkt der Entstehung der Dorfsiedelung Sigleß kennen wir nicht, doch es ist anzunehmen, dass es sich um eine der frühesten dieses Raumes gehandelt hat. Danach ist nicht mehr sehr viel bekannt über den weiteren Verlauf der Ortschaft. Im Jahre 1346 wurde Sigleß in die Grafschaft Forchtenstein aufgenommen, die 1647 in Besitz des Fürsten Nikolaus Esterhazy wechselte. Wie alle Ortschaften in der Gegend spürte auch Sigleß die beiden Türkenkriege. Die Neuansiedlung erbrachte in Sigleß einen kroatischen Bevölkerungsanteil von ca. 50%. Im Laufe der Zeit nahm der kroatische Bevölkerungsanteil stetig ab, sodass sich bereits jetzt nur mehr wenige Dorfbewohner als Kroaten deklarieren. Schon seit jeher war Sigleß ein Dorf, an dem kleinbäuerliche und nebenerwebliche landwirtschaftliche Betriebe vorherrschten. Auch spielte der Weinbau eine beträchtliche Rolle, der sich noch heute anhand den guten Weinen wiederspiegelt. Die erste Hälfte des 20. Jhdt. war vom 1. Weltkrieg (1914-18), vom Anschluß des Burgenlandes an Österrreich (1921), von der Weltwirtschaftskrise der 30iger Jahre, vom Austrofaschismus 1934-38 und Nazifaschismus mit dem 2. Weltkrieg (1938-45) gekennzeichnet. In den Jahren unmittelbar nach dem Kriege war die Entwicklung durch die russische Besatzungsmacht geprägt. Die Verhältnisse normalisierten sich jedoch relativ schnell. Trotz den Einschränkungen durch die Besatzer wurde 1947 das Haus von Josef Obradovits zum Postamt umgebaut, das 2002 geschlossen wurde. Für die Entwicklung des Ortes sind die Jahre 1951 sowie 1953 von Interesse. Damals wurde die Ortsstraße ausgebaut und asphaltiert und eine Autobuslinie in Betrieb genommen. Die folgenden Jahre waren von keinen spektakulären Ereignissen geprägt. 1962 wurde die Ortswasserleitung gebaut. Der Beginn der Bauarbeiten am neuen Gemeindeamt fällt ebenfalls in das Jahr 1962, das Gebäude wurde 1964 fertig gestellt. Die folgenden Jahre brachten große Neuerungen mit sich. Der Sportplatz wurde angekauft, das Feuerwehrhaus hinter dem Gemeindehaus sowie eine neue Autobusgarage wurden errichtet, die Wr. Neustädterstrasse, die Mühlgasse und die Feldgasse wurden in der heute bestehenden Form ausgebaut. 1969 wurde das Freibad errichtet. Von großer historischer Bedeutung war die Zusammenlegung der beiden Gemeinden Sigleß- Krensdorf im Jahre 1971. Die Gemeindezusammenlegung ermöglichte die Verschmelzung der beiden Volksschulen bzw. die Umfunktionierung der Volksschule Sigleß in einen Kindergarten. Seit 1998 gehen die Ortschaften wieder getrennte Wege. Die 70er Jahre waren für Sigleß insgesamt gesehen eine Dekade kommunalpolitischen Umbruches. Der Ort erhielt ein völlig neues Gesicht. Der Bau der Ortskanalisation im Jahr 1973 leitete diese Phase ein (diese wird zur Zeit neu gebaut). Auch erhielt die Hauptstraße dadurch ihr derzeitiges Gesicht. 1977 wurde das Kulturhaus mit angeschlossener Bücherei gebaut. Auch brachte dieses Jahr den Vollausbau der Ortsdurchfahrt im Zuge der Landesstraße durch die Landesstraßenverwaltung. Eine einschneidende Maßnahme in das südliche Gemeindegebiet brachte der Bau der neuen Schnellstraße. In den letzten 20 Jahren hat sich auch Einiges getan. Die Siedlung am Mühlfeld wurde errichtet, neue Wohnungen in der Pöttschingerstraße bzw. am Kreuzfeld wurden gebaut, die Volksschule renoviert, Anschluss an das Erdgasnetz, ein neues Feuerwehrhaus errichtet sowie der Volleyballplatz neben dem Bad gebaut. Wie man sieht ist aus dem einst stillen burgenländischen Dorf ein moderner Ort geworden ohne jedoch seinen Flair zu verlieren. Ortsgründung Die Existenz der Ortschaft Sigless scheint erstmals 1325 unter der Form "Sykels" urkundlich auf. Damals vermachte Magister Paul, Sohn des Grafen Simon von Mattersdorf, seiner aus Österreich stammenden Braut Elisabth von Pottendorf Sigless als "Hochzeitsgeschenk". Diese Urkunde liegt heute im Ungarischen Staatsarchiv Budapest.

GEMEINDEPROFIL Zwischen den sanft bewaldeten Höhen des Rosalien- und Leithagebirges breitet sich eine wellige, hügelige Landschaft aus, in der eingebettet, entlang des Edlesbaches, der Ort Sigleß liegt. Inmitten herrlicher Natur, umgeben von viel Wald und ausgedehnter Flur, findet man Erholung - jenseits allen Trubels. Gut ausgebaute Güterwege bieten sich herrlich für ausgedehnte Wanderungen und Radfahrten an, um sich in freier Natur zu erholen, die gepflegte Landschaft zu genießen und um den kleinen Ort näher kennenzulernen. Die vielen ortsansässigen Künstler zeugen von der hervorragenden Inspiration unserer Landschaft und einmaligen Dorfidylle. Der Weinbau besitzt in Sigleß Tradition; die gute Qualität der Weine findet beachtliche Anerkennung, was sich bei der jährlich stattfindenden Burgenländischen Weinprämierung immer wieder durch Medaillen und Auszeichnungen bestätigt. Auch die alte Tradition des Weinausschanks erlangte eine Renaissance. Heute laden gemütliche Heurigenlokale nicht nur Einheimische, sondern auch Gäste aus nah und fern zum Verweilen ein. Das gut funktionierende Vereinsleben sorgt für Abwechslung und fröhliche Geselligkeit im Dorf. In den Sommermonaten ist das Freibad ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen. Es bietet auf Grund seiner guten Lage, direkt neben dem Wald, die besten Voraussetzungen um sich vom Alltag zu erholen. Für die Jugendlichen steht ein Beach-Volley-Ball-Platz für sportliche Aktivitäten zur Verfügung.