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Beschreibung
Wolkersdorf – Geschichte und Gegenwart
Wolkersdorf im Weinviertel blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Die Ursprünge des Ortes reichen vermutlich bis in die Zeit um 1050 zurück. Im 13. Jahrhundert entstanden die Burganlage und der „Neue Markt“. Über die Jahrhunderte wechselten die Besitzer der Herrschaft Wolkersdorf mehrfach, ehe das Schloss 1967 in den Besitz der damaligen Marktgemeinde und 1969 der Stadtgemeinde überging.
Durch seine Lage an wichtigen Handelswegen entwickelte sich Wolkersdorf bereits früh zu einem bedeutenden regionalen Zentrum. Mit dem Bau der Brünner Straße und dem Anschluss an das Bahnnetz im Jahr 1870 gewann der Ort weiter an Bedeutung. 1969 wurde Wolkersdorf zur Stadt erhoben. Durch die Eingemeindung von Riedenthal, Münichsthal, Pfösing und Obersdorf wuchs das Stadtgebiet in den 1960er- und 1970er-Jahren weiter.
Heute verbindet Wolkersdorf städtische Infrastruktur mit ländlicher Lebensqualität. Die Nähe zu Wien, die Weinviertler Kulturlandschaft, zahlreiche Grün- und Naherholungsräume sowie ein vielfältiges Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebot machen die Stadt zu einem attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort und zum „Tor zum Weinviertel“.
Besondere Schwerpunkte setzt Wolkersdorf seit vielen Jahren in den Bereichen Jugend, Umwelt, Klimaschutz, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Zahlreiche Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene würdigen das Engagement der Stadt und ihrer Bevölkerung in diesen Bereichen. Katastralgemeinden Münichsthal Obersdorf Pfösing Riedenthal Wolkersdorf