Nachlese und Bildeindrücke vom Jubiläumsfest anlässlich des 150-jährigen Chorbestehens der Singgemeinschaft Payerbach–Reichenau.
Die Trachtenkapelle Prein-Payerbach und die Fahnenjunker der Singgemeinschaft Payerbach-Reichenau geleiteten die Jubilare samt Gast-Chören und Festgästen zum Schubert‑Gedenkstein im Kurpark Reichenau. Dort angekommen, erläuterte der Vizebürgermeister der Marktgemeinde Reichenau an der Rax, Mag. Michael Sillar, die Wurzeln der heutigen Singgemeinschaft Payerbach – Reichenau, die enge Verbindung zur Reichenauer Theatergeschichte sowie die Bedeutung Franz Schuberts als „Liederfürst“ und Wegbereiter des Volksgesangs.
Nach den Grußworten durch Obfrau Ulrike Junker, des Bürgermeisters der Marktgemeinde Reichenau, Johann Döller sowie des Vizebürgermeisters der Marktgemeinde Payerbach, Joachim Köll, übermittelte Landtagsabgeordneter Hermann Hauer die Grüße der NÖ-Landeshauptfrau Mag.a Johanna Mikl‑Leitner und hob die Werte hervor, die die Region Semmering–Rax–Schneeberg prägen: Gemeinschaft, Ehrenamt und gelebtes Engagement.
Den musikalischen Auftakt gestaltete die Singklasse der NMS Payerbach, ein Kooperationsprojekt mit der Musikschule Oberes Schwarzatal unter der Leitung von Karl Maria Erlach. Es folgten Beiträge der Gastchöre wie etwa dem Arbeiter‑Gesangsverein „Almbleamal“, dem Quartett des Männergesangsvereins Prigglitz, des Kirchenchors Prein sowie dem Männerquartett „S’Quartettl“. Weitere Gastchöre wie etwa der Gesangsverein "Eiche" aus Penk-Altendorf oder der Männergesangsverein St. Egyden waren durch Abordnungen vertreten.
Das Festkonzert der Singgemeinschaft Payerbach – Reichenau – unter musikalischer Leitung von Christian Blümel und Gertrude Reichel – umfasste etwa Nicole’s Friedenslied „Ein bisschen Frieden“, Evergreens wie „Über den Wolken“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“, bis hin zu Austropop‑Perlen wie „Heast es ned“ und „I am from Austria“. Durchs Programm führte führte Karl Schiefermair, der die Musikstücke mit weitgehend unbekannten Details und Hintergrundinformationen anreicherte. Wolfgang Schindler und Benedikt Blümel sorgten für die gefühlvolle Klavierbegleitung.
Während das Catering‑Team des Gasthof Kobald die Gäste labte, spielten die „D’Gmiatlichen der Goiserer Geigenmusi“ zünftig auf. Zum Festausklang heizte die junge, aufstrebende Band "SchikK" mit funkigen Bläsersätzen, rockigen Gitarrenklängen und der ausdrucksstarken Sängerin Katharina die Stimmung kräftig ein.
Herzlichen Dank an alle Unterstützer, an alle Festgäste und an alle Mitwirkenden, die mithalfen, unserem Jubiläums-Fest einen würdigen Rahmen zu verleihen!