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Kirchengasse 22, 7062 Sankt Margarethen im Burgenland, AUT
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100 Jahre Passionsspiele St. Margarethen Die Passionsspiele St. Margarethen wurden erstmals 1926 von Pfarrer Josef Kaindlbauer und dem Leiter der Pfarrjugend, dem Jungbauern Emmerich Unger gegründet. Die ersten Aufführungen durch Jugendliche der Pfarre St. Margarethen fanden 1926 noch im Bauernhof der Familie Unger statt. 1929 wurde das Pfarrgemeindehaus, das heutige Haus Bethanien, errichtet, das in den folgenden Spielsaisonen als Spielort dienen sollte. Im Passionsspieljahr 1933 legte die Pfarrgemeinde ein feierliches Gelöbnis ab, die Passionsspiele alle 10 Jahre zur Aufführung zu bringen, "um sich die Gnade für ein neues, erweitertes Gotteshaus zu erwirken sowie zur religiösen Erneuerung der Pfarrgemeinde und des Heimatlandes". Entsprechend dem Gelöbnis wurde die Passion schließlich 1936, 1946 und 1956 im Pfarrgemeindehaus aufgeführt. Kamen in den ersten Spieljahren die Besucher aus dem Ort und der näheren Umgebung, so konnten 1956 bereits viele Gruppen aus den angrenzenden Bundesländern gezählt werden. Da das Pfarrgemeindehaus für dieses große Publikumsinteresse zu klein wurde, mussten viele Zuseher abgewiesen werden. Dies war der entscheidende Impuls, sich auf die Suche nach einer neuen Spielstätte machen. 1957 erhielten die Passionsspieler eine ehrenvolle Einladung nach Mariazell, wo sie zum Anlass der 800-Jahr-Feier der Gnadenbasilika eine Woche lang täglich die Passion mit großem Erfolg aufgeführt haben. 1958 wurde mit dem Erweiterungsbau der Pfarrkirche begonnen, die Fertigstellung erfolgte 1965.