Revitalisierung der alten Poststation soll die Platzprobleme im Kindergarten und Gemeindeamt beheben.
Geschätzte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger,
wie bereits in meiner letzten Nachricht angekündigt, darf ich Ihnen nun die weiteren Beschlüsse der vergangenen Gemeinderatssitzung übermitteln.
Zu Beginn möchte ich kurz auf den Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 eingehen. Die Gemeinde Perschling schließt das Jahr 2025 – wie bereits im Voranschlag prognostiziert – sowohl im Ergebnis- als auch im Finanzierungshaushalt stabil ab. Die Aufwendungen übersteigen die Erträge leicht, was jedoch vor allem auf nicht zahlungswirksame Buchungen wie Abschreibungen oder Rückstellungen zurückzuführen ist. Betrachtet man ausschließlich die Ein- und Auszahlungen des Finanzjahres, kann die Gemeinde Perschling den operativen Haushalt 2025 deutlich positiv abschließen.
Einige Investitionsprojekte konnten 2025 noch nicht abgeschlossen werden bzw. wurden in die Folgejahre verschoben. Dazu zählen etwa der Kindergarten, der Leitungskataster für Wasser und Kanal sowie die Sanierungsarbeiten nach dem Hochwasser im September 2024. Für die Sanierung des Tennisplatzes nach dem Hochwasser sowie für die Erweiterung der Kanal- und Wasserleitungsinfrastruktur wurden zwei Darlehen aufgenommen. Zahlreiche andere Maßnahmen konnten jedoch ohne zusätzliche Kreditaufnahme finanziert werden – darunter das Retentionsbecken in Langmannersdorf, diverse Hochwassersanierungen sowie Arbeiten am Regenwasserkanal in Haselbach. Trotz der Kreditaufnahme befindet sich die Gemeinde mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 2.150 Euro weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf den EVN-Lichtservicevertrag. Durch die vollständige Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED konnte mit der EVN ein neuer, deutlich günstigerer Vertrag abgeschlossen werden. Der Kostenbeitrag pro Lichtpunkt reduziert sich von bisher 147,87 Euro auf 85,48 Euro pro Jahr. Von insgesamt 481 Lichtpunkten sind lediglich vier noch nicht auf LED umgestellt. Für die Gemeinde ergibt sich daraus eine jährliche Ersparnis von rund 30.000 Euro. Der Beschluss erfolgte einstimmig.
Ebenso einstimmig wurde der Ankauf eines neuen Mannschaftstransportfahrzeugs (VW Transporter TDI 4Motion) für die Freiwillige Feuerwehr Langmannersdorf genehmigt. Die Gemeinde beteiligt sich mit rund 36.000 Euro an den Kosten.
Weiters wurde beschlossen, die Musikschulverbände „Musikschule Unteres Traisental“ und „NÖ Mitte“ zusammenzuführen. Der neue Verband wird zukünftig den Namen „Musikschule NÖ Mitte“ tragen und seinen Sitz in Traismauer haben. Die Standorte in unserer Region bzw. der Standort in unserer Gemeinde bleibt weiterhin bestehen.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Reinigung der Volksschule. Aufgrund der Kostensteigerungen der derzeitigen Reinigungsfirma sowie höherer Kosten alternativer externer Anbieter wurde beschlossen, eine 20‑Stunden‑Reinigungskraft (A1) neu auszuschreiben. Auch dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Ich wünsche Ihnen allen schöne und erholsame Osterfeiertage sowie ein angenehmes Wochenende.
Freundliche Grüße
Ihr Bürgermeister
Daniel Weis